Samstag, 10. Juli 2010

Hinter den sieben Bergen...

Am Dienstag Morgen wollte ich zur Abwechslung das Frühstück mal nicht im Hotel einnehmen (zumal beim "Paradise Cove Lodge" gar keines inkludiert war), sondern in einem richtigen amerikanischen Diner. Dazu fuhren wir knapp 2 Meilen in die nette Kleinstadt "Isabella Lake" die gleich neben dem gleichnamigen See liegt. Das "Hungry Rancher" war genau so, wie man sich das vorstellt: Nur ein paar Tische, Kaffee (eigentlich: Koffeinhaltiges Heißgetränk) wird automatisch und unentgeltlich nachgefüllt (als ob man als Kaffee-verwöhnter Österreicher mehr als eine Tasse des Gebräus runterbekommen würde), die Kellnerin redet jeden mit "Honey" oder "Sweety" an und alles wird frisch zubereit. Es war wirklich so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Einfach spitze! Jede Menge Leute, die mit ihrem Frühstück beschäftigt waren, gutes Essen und eine äußerst nette Kellnerin. Nein, es war keine arme, ausgenutzte 20 jährige Schönheit vom Land, die versucht, der Kleinstadt zu entkommen, von betrunkenen Kunden angegrapscht wird und nachdem sie daraufhin das Essen fallen lässt, auch noch gefeuert wird sonder eher der Typ "versuche mich zu betatschen und du hast die Wahl zwischen gebrochenem Finger, Arm oder Genick".
Nachdem wir uns für die Reise gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg durch die Berge nach Santa Barbara. 
Wir waren zwar insgesamt über sechs Stunden unterwegs, aber wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Fahrt ruhig noch länger dauern können, die Landschaft ist einfach atemberaubend schön. Zuerst fuhren wir durch den Sequoia National Forest entlang des Kern River in Richtung Bakersfield und dann durch den Los Padres National Forest bis nach Santa Barbara.
Wunderschön ausgebaute Straßen und kilometerweit kein einziges Fahrzeug...
und keine Menschenseele weit und breit...obwohl...irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, beobachtet zu werden...





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