Falls es jemand noch nicht wissen sollte...wir sind auf Kurzurlaub in Paris. Und wie das bei Kurzurlauben so ist, versucht man ja möglichst viel aus den paar Tagen zu machen, weshalb die beste Ehefrau von allen (danke, Ephraim) den frühest möglichsten Flug Wien-Paris gebucht hat. Im Klartext bedeutet das: Der Wecker läutet um 04:30! Autsch! Wenn man Bäcker ist, an seniler Bettflucht leidet oder deutlich unter 30 ist, macht das vermutlich nicht wirklich viel aus, in meinem Alter brauche ich aber den Schlaf noch, weshalb halb fünf sich so anfühlt, als ob ich mich eben erst hingelegt hätte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten schaffe ich es dann aber doch, mich anzuziehen und auch die Kinder wachzurütteln. Die haben ja definitiv keinen Grund, müde zu sein, immerhin haben wir sie um 20:00 ins Bett geschickt und außerdem sollten die in dem Alter vor Energie nur so strotzen...also, wenn ich da an eine Kindheit zurückdenke, da musste ich immer...ach lassen wir das lieber...
Weil meine liebe Ehefrau immer daran interessiert ist, die neueste Technik zu verwenden, hat sie unsere Bordkarten schon am Vortag über's Internet ausgedruckt und wir müssen um 06:00, als wir am Flughafen eintreffen, nur noch die Koffer einchecken. Damit ersparen wir uns erstmalig die furchtbaren Quick-Check-In-Automaten. Anscheinend haben diese Idee allerdings auch noch ca. 200 andere Reisende gehabt, weshalb sich vor den Aufgabestellen für das Gepäck eine Schlage gebildet hat, die der vor Madame Tussauds in London zur Ehre gereichen würde. Erstaunlicherweise löst sich diese Schlange aber dann doch innerhalb von 10 Minuten vollständig auf (es geht halt nichts über deutsche Gründlichkeit und Organisation - Lufthansa sei Dank) und wir haben sogar noch Zeit für ein Frühstück. Da ich aber ohnehin damit rechne, im Flieger mit einem Do&Co Frühstück verwöhnt zu werden, verzichte ich darauf...man will sich ja nicht den Appetit verderben. Mein Junior, der sich mit solchen Reisetips aber nicht auskennt, besteht auf Ciabatta mit Tomaten und Mozzarella und Croissant vom Ströck...wird schon sehen, was er davon hat...na, vielleicht bekomme ich im Flieger seine Portion...
Nach einem wenig aufregenden Start ist dann endlich die Zeit für's Essen gekommen. Wir beginnen mit einem knusprigen Croissant (Spitze, wir fliegen nach Frankreich, wie passend) und einem Kaffee und dann...nix. Wie, nix? Naja, nix mehr. Kein Super-Duper-Hollaröh-Duliöh-Do&Co-Frühstück. Niente! Nada! Das war's! Ein Croissant und ein Kaffee. Ach ja...und ein Wasser. Fast wie in einem echten Wiener Cafe. Nur ohne grantigen Kellner. Und Trinkgeld muss man auch keines geben...naja, hat auch was für sich. Eigentlich bin ich nach dem Kipferl ohnehin vollkommen satt. Phoa...mehr hätte ich eh' nicht geschafft..phu...
In Paris angekommen chartern wir ein Taxi und lassen uns in Hotel chauffieren, wo wir in Windeseile die Koffer auspacken (ok, ich geb's zu, meine Frau packt aus, ich versuche so wenig wie möglich im Weg herumzustehen und gleichzeitig wahnsinnig beschäftigt auszusehen) um uns dann auf den Weg in die Stadt begeben.
Laut Wetterbericht sollte es eigentlich 2° haben und regnen, glücklicherweise stimmt die Wettervorschau nicht ganz, zeitweilig scheint nämlich sogar die Sonne, es ist trocken und hat knapp 6°.
Nach gefühlten 100 km Fußmarsch die Champs-Élysées entlang (das nenne ich einen Gehweg), unterbrochen von kurzen Abstechern in diverse Modehäuser (meine Frau und meine Tochter scheinen sich da vollkommen einig zu sein) bekommen wir endlich was zu Essen und ich bin mit der Welt wieder versöhnt. Schön ist es hier...wir fahren gottlob mit der U-Bahn zurück ins Hotel...meine Füße fühlen sich ein wenig bleiern an...mal sehen, was wir heute noch unternehmen...vielleicht sollte ich mich ein wenig hinlegen...nur ganz kurz...ein bisschen die Augen zumachen...morgen ist ja auch noch ein Tag...zzz zzz zzz
Sonntag, 27. Dezember 2009
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Restmüll oder Biomüll, Teil 3
Nach ungefähr vier Monaten habe ich heute den Bio-Versuch abgebrochen. Nicht deshalb, weil der Verwesungsprozess nun doch endlich eingesetzt hätte, sondern lediglich, weil es langweilig wird. Seit Wochen gibt's keinerlei Änderung im Erscheinungsbild des Teils. Es verströmt immer noch eine leichten Marillen-Joghurt-Geruch (soll angeblich so sein) und die Konsistenz erinnert an Schamott (das Material, mit dem Öfen innen ausgekleidet sind). Der Geschmack ist vermutlich ähnlich, aber an dem Ding hat seit Wochen nur der Zahn der Zeit genagt (und das recht erfolglos) und sonst niemand mehr und mir hat der Kollege schon im frischen Zustand nicht geschmeckt, das wird einige Monate nach dem Ablaufdatum mit Sicherheit nicht besser.
Beim Entsorgen hat sich dann tatsächlich die Frage gestellt, in welchen Mistkübel man die sterblichen (naja, eher unsterblichen) Überreste werfen sollte. Der Plastikbehälter, in dem er die letzten Monate vor sich hingeschlummert hat, ist ja eindeutig zuordenbar, kommt in den gelben Sack. Beim...ich krieg's gar nicht richtig heraus...KUCHEN bin ich mir aber nicht wirklich sicher. Fühlt sich an wie Stein, könnte also eigentlich ohne schlechtes Gewissen gemeinsam mit Bauschutt entsorgt werden. Riecht aber irgendwie wie ein Lebensmittel und hätte somit seinen Platz im Biomüll. Ach was weiß ich...vielleicht sollte ich den Kerl einfach nur bei der nächsten Sperrmüllsammlung auf die Straße stellen, kann ja sein, dass jemand darauf hereinfällt und ihn mit einer Sandsteinskulptur verwechselt...landet dann vielleicht noch als Nippes auf irgendeinem Kaminsims...naja, lieber nicht...also doch in den Restmüll....
Beim Entsorgen hat sich dann tatsächlich die Frage gestellt, in welchen Mistkübel man die sterblichen (naja, eher unsterblichen) Überreste werfen sollte. Der Plastikbehälter, in dem er die letzten Monate vor sich hingeschlummert hat, ist ja eindeutig zuordenbar, kommt in den gelben Sack. Beim...ich krieg's gar nicht richtig heraus...KUCHEN bin ich mir aber nicht wirklich sicher. Fühlt sich an wie Stein, könnte also eigentlich ohne schlechtes Gewissen gemeinsam mit Bauschutt entsorgt werden. Riecht aber irgendwie wie ein Lebensmittel und hätte somit seinen Platz im Biomüll. Ach was weiß ich...vielleicht sollte ich den Kerl einfach nur bei der nächsten Sperrmüllsammlung auf die Straße stellen, kann ja sein, dass jemand darauf hereinfällt und ihn mit einer Sandsteinskulptur verwechselt...landet dann vielleicht noch als Nippes auf irgendeinem Kaminsims...naja, lieber nicht...also doch in den Restmüll....
R.I.P.
Samstag, 5. Dezember 2009
Yippiejaja Yippie Yippie Yeah!
Ich geb's ja zu. Ich war heute, an einem Einkaufssamstag, einkaufen. Wer macht das schon, sofern er nicht an einer milden (oder vielleicht gar nicht so milden) Form von Masochismus leidet (Na? Den Wortwitz gefunden? :) Ich habe aber eine Ausrede. Meine Tochter spielt Handball und als Elternteil ist man ja neben vielen anderen Funktionen (Finanzdienstleister, Computerservice, Fernsehtechniker, etc.) auch Taxiunternehmen. Und in dieser Funktion waren wir nach Maria Enzersdorf unterwegs. Nachdem die Mädels vor dem Spiel ohnehin eine Stunde Aufwärmtraining haben, hab ich mir gedacht, dass ich die Zeit gleich dafür verwenden könnte, beim Hornbach noch ein paar Dinge zu besorgen, die man üblicherweise um die Weihnachtszeit im Garten vor dem Haus aufstellt. Weihnachtsmänner, Rentiere, Schneeflocke, Schlitten, Zwerge,Tannenbäume, Hasen, noch mehr Schneeflocken und ein paar Eiszapfen und alles natürlich mit vielen kleinen Lämpchen bestückt...nein, war nur ein Spasserl, bin ja nicht verrückt...nur ein paar Meter Leuchtschlangen könnte das Haus schon noch vertragen.
Apropos Schlangen. In einer solchen habe ich mich dann wiedergefunden und was für eine Schlange das war! Eine von ca. zwanzig, um genau zu sein. Man sagt ja, das das mit den Schlangen vor den Kassen eine rein psychologische Sache ist und das einem die anderen nur immer schneller vorkommen. Pa! Vollkommener Unsinn! Meine war definitiv langsamer! Das lag möglicherweise an dem netten alten Herrn, der - die Menschenmassen in seinem Rücken vollkommen ignorierend - mit der Kassiererin über die Anzahl an irgendwelchen Teilen zu diskutieren begann:
"Nein, da sind nur fünf drin, nicht zehn!"
"Do sa schon zehn Stück drin!"
"Nein, sie können ruhig nachzählen, es sind fünf!"
"Glaubm's ma's. Des san zehne! Do san fünfe und do san fünfe!"
"Nein, ich hab ja extra zwei Packungen und nochmal drei Stück genommen, weil ich dreizehn brauche!"
"Schauns, schneid ma des Packl auf...(wie auf ein kleines Kind einredend) eins, zwei, drei, vier, fünf und da nochmal eins, zwei, drei, vier, fünf".
"Nein, das sind nur vier auf einer Seite. Eins, zwei drei, vier..."
"Ans, zwa, drei, viere, fünfe (leicht genervt wirkend) und nochamol ans, zwa, drei, viere, fünfe...des san also zehne!"
"Na gut, dann trag ich die anderen zurück!"
"Na, lossns afoch do stehn...sengans net, wos do schon fiera Schlongan hinta eahna is?"
"Boa oda mit Bankomat?"
"Bankomat, bitte"
"Des mocht don 128,70"
"tip tip tip tip"
"No, jetzt hotta obgebrochn, probierns es nochamol?"
"tip tip tip tip"
"Do steht, das da PIN folsch ist"
"Das verstehe ich nicht" (studiert die Karte, als ob er sich den Code auf die Karte geschrieben hätte"
"(Die Kassiererin schielt in seine Brieftasche) I sig do, dass se eh a Visa hobm! Wollns net damit zohln?"
"Ja, gut"
....
"I wünsch Ihnan noch a schens Wochenend. Wiedaschaun."
"Auf Wiedersehen"
"Yippiejaja Yippie Yippie Yeah!" (Das hat sie zwar nicht gesagt, aber man hat ihr angesehen, dass sie sich das auf jeden Fall gedacht hat...ich übrigens auch...)
"Des san owa kane zehn meta, des san zwanzig..."
Apropos Schlangen. In einer solchen habe ich mich dann wiedergefunden und was für eine Schlange das war! Eine von ca. zwanzig, um genau zu sein. Man sagt ja, das das mit den Schlangen vor den Kassen eine rein psychologische Sache ist und das einem die anderen nur immer schneller vorkommen. Pa! Vollkommener Unsinn! Meine war definitiv langsamer! Das lag möglicherweise an dem netten alten Herrn, der - die Menschenmassen in seinem Rücken vollkommen ignorierend - mit der Kassiererin über die Anzahl an irgendwelchen Teilen zu diskutieren begann:
"Nein, da sind nur fünf drin, nicht zehn!"
"Do sa schon zehn Stück drin!"
"Nein, sie können ruhig nachzählen, es sind fünf!"
"Glaubm's ma's. Des san zehne! Do san fünfe und do san fünfe!"
"Nein, ich hab ja extra zwei Packungen und nochmal drei Stück genommen, weil ich dreizehn brauche!"
"Schauns, schneid ma des Packl auf...(wie auf ein kleines Kind einredend) eins, zwei, drei, vier, fünf und da nochmal eins, zwei, drei, vier, fünf".
"Nein, das sind nur vier auf einer Seite. Eins, zwei drei, vier..."
"Ans, zwa, drei, viere, fünfe (leicht genervt wirkend) und nochamol ans, zwa, drei, viere, fünfe...des san also zehne!"
"Na gut, dann trag ich die anderen zurück!"
"Na, lossns afoch do stehn...sengans net, wos do schon fiera Schlongan hinta eahna is?"
"Boa oda mit Bankomat?"
"Bankomat, bitte"
"Des mocht don 128,70"
"tip tip tip tip"
"No, jetzt hotta obgebrochn, probierns es nochamol?"
"tip tip tip tip"
"Do steht, das da PIN folsch ist"
"Das verstehe ich nicht" (studiert die Karte, als ob er sich den Code auf die Karte geschrieben hätte"
"(Die Kassiererin schielt in seine Brieftasche) I sig do, dass se eh a Visa hobm! Wollns net damit zohln?"
"Ja, gut"
....
"I wünsch Ihnan noch a schens Wochenend. Wiedaschaun."
"Auf Wiedersehen"
"Yippiejaja Yippie Yippie Yeah!" (Das hat sie zwar nicht gesagt, aber man hat ihr angesehen, dass sie sich das auf jeden Fall gedacht hat...ich übrigens auch...)
"Des san owa kane zehn meta, des san zwanzig..."
Mittwoch, 25. November 2009
(Akustische) Umweltverschmutzung
MEN IN BLACK kennt man ja. Naja, nicht persönlich zwar, aber zumindest aus dem Kino oder der Flimmerkiste. Ok, angeblich gibt's die ja wirklich, obwohl...könnte auch gut sein, dass der übereifrige Genuss von alkoholischen oder anderen Substanzen...aber lassen wir das. Darum geht's jetzt nicht.
MEN IN BLACK also. Dann gibt's da auch noch die MEN IN ORANGE. Manchmal etwas weniger elegant auch Karottenballett genannt. Genau! Die Männer von der MA48 (in Wien zumindest). Normalerweise verrichten diese Herren...haben die da eigentlich auch Damen? Wäre mir noch nicht aufgefallen, denen würde vermutlich das Knallorange auch weitaus besser stehen...dann aber vielleicht als Mini mit einem entsprechende Tank-Top oder als knallenges Latex-Kleidchen...AUS...ich schweife schon wieder ab...also diese Herren verrichten ja durchaus nützliche Dienste. Man stelle sich nur mal eine Stadt vor, in der genau dieser Berufsstand streikt...hat sicher jeder schon mal Bilder von Städten gesehen, wo genau das passiert ist...bäh...
Wie dem auch sei, ich ärgere mich seit geraumer Zeit über einen solchen Herrn in St.Pölten. Der versucht die Innenstadt zu säubern, verwendet dabei aber nicht einen Besen und eine Schaufel, wie man das normalerweise immer sieht, sondern zieht hinter sich eine Art Staubsauger her, der mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird (ok, ein Kabel wär' aber auch unpraktisch). Nicht nur, dass der besagte Herr exorbitant nachlässig arbeitet, denn wenn man ihm eine Weile zusieht (geht ganz einfach, er arbeitet um die Mittagszeit immer am Herrenplatz, da wo alle beim Essen sitzen, da ist man dann fast schon froh, dass man jetzt nicht mehr draußen Platz nehmen kann), dann merkt man, dass er mit seinem Saugrohr mal hier, mal da herumfuchtelt, hinterher aber fast genauso viel Mist herumliegt, wie vorher, nein der Typ verschmutzt mit dem Gerät die Umwelt gleich doppelt. Einmal die Luftbelastung durch die Abgase und dann ist da noch die Lärmbelästigung. Ich bin nicht überempfindlich, meine Frau meint sogar ich höre eher schlecht...kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein...aber dieses Geknatter geht mir und auch allen anderen, mit denen ich jemals darüber gesprochen habe, mordsmäßig auf die Nerven. Von der Geruchsbelästigung ganz zu schweigen. Die kriegt man sogar im Doppelpack! Einmal die Abgase und dann der Typ selbst. Ich weiß schon, bei körperlicher Arbeit neigt man dazu, zu transpirieren aber dem dieser fleißigen Drohne dürfte noch niemand gesagt haben, dass man im Sommer bei 30° die GUMMIJACKE ruhig ausziehen kann!
Heute ist er in aller Seelenruhe bei einem Glühwein gestanden und hat dabei seinen Rennstaubsauger einfach laufen lassen...ich frag' mich: Ist das wirklich notwendig? Ich denke ich schreib' mal die Stadtverwaltung von St.Pölten...
MEN IN BLACK also. Dann gibt's da auch noch die MEN IN ORANGE. Manchmal etwas weniger elegant auch Karottenballett genannt. Genau! Die Männer von der MA48 (in Wien zumindest). Normalerweise verrichten diese Herren...haben die da eigentlich auch Damen? Wäre mir noch nicht aufgefallen, denen würde vermutlich das Knallorange auch weitaus besser stehen...dann aber vielleicht als Mini mit einem entsprechende Tank-Top oder als knallenges Latex-Kleidchen...AUS...ich schweife schon wieder ab...also diese Herren verrichten ja durchaus nützliche Dienste. Man stelle sich nur mal eine Stadt vor, in der genau dieser Berufsstand streikt...hat sicher jeder schon mal Bilder von Städten gesehen, wo genau das passiert ist...bäh...
Wie dem auch sei, ich ärgere mich seit geraumer Zeit über einen solchen Herrn in St.Pölten. Der versucht die Innenstadt zu säubern, verwendet dabei aber nicht einen Besen und eine Schaufel, wie man das normalerweise immer sieht, sondern zieht hinter sich eine Art Staubsauger her, der mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird (ok, ein Kabel wär' aber auch unpraktisch). Nicht nur, dass der besagte Herr exorbitant nachlässig arbeitet, denn wenn man ihm eine Weile zusieht (geht ganz einfach, er arbeitet um die Mittagszeit immer am Herrenplatz, da wo alle beim Essen sitzen, da ist man dann fast schon froh, dass man jetzt nicht mehr draußen Platz nehmen kann), dann merkt man, dass er mit seinem Saugrohr mal hier, mal da herumfuchtelt, hinterher aber fast genauso viel Mist herumliegt, wie vorher, nein der Typ verschmutzt mit dem Gerät die Umwelt gleich doppelt. Einmal die Luftbelastung durch die Abgase und dann ist da noch die Lärmbelästigung. Ich bin nicht überempfindlich, meine Frau meint sogar ich höre eher schlecht...kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein...aber dieses Geknatter geht mir und auch allen anderen, mit denen ich jemals darüber gesprochen habe, mordsmäßig auf die Nerven. Von der Geruchsbelästigung ganz zu schweigen. Die kriegt man sogar im Doppelpack! Einmal die Abgase und dann der Typ selbst. Ich weiß schon, bei körperlicher Arbeit neigt man dazu, zu transpirieren aber dem dieser fleißigen Drohne dürfte noch niemand gesagt haben, dass man im Sommer bei 30° die GUMMIJACKE ruhig ausziehen kann!
Heute ist er in aller Seelenruhe bei einem Glühwein gestanden und hat dabei seinen Rennstaubsauger einfach laufen lassen...ich frag' mich: Ist das wirklich notwendig? Ich denke ich schreib' mal die Stadtverwaltung von St.Pölten...
Mittwoch, 18. November 2009
Schluckauf
Das Versenden von Spam soll ja ein einträgliches Geschäft sein...hört man so. Ich hab wieder mal eine äußerst interessante Variante eines Spam-Mails bekommen, bei dem der Verfasser eine Art literarisches Schluckauf zu haben scheint. Der folgende Text ist in der Tat so, wie er da steht, in meinem Spam-Ordner aufgeschlagen. Verstehen muss ich die Sache aber nicht, oder? Sind da irgendwelche subliminale Botschaften versteckt, die sich ins Unterbewusstsein einschleichen und mich dazu bewegen, an der nächsten Apotheke einen Jahresvorrat an Viagra zu erstehen, sobald ich versucht, den Text zu entziffern? Wenn das so sein sollt, funktioniert's aber nicht...hab's eben getestet...keine Nebenwirkungen...naja, Hauptsache, das ganze ist nicht ansteckend... :)
Acce jx ssRx pro qjb vides Men’s He jt alth prod gx ucts to tr itt eat ere ua ctile dysf lg unction (ED). Cho nk ose from all three FD xt A-appr rhk oved ED pres fcn crip jjl tion medi hd cations: Via ey gra, Cia hqf lis and Lev ah itra. Only a small per hnn cent pyf age of men seek help for ED, alth kdk ough a lar rv ge num jc ber of men expe na rience it in var lq ying deg fn rees. All three F nai DA-app nmi roved dru yqh gs are pro pno ven to be eff yr ective in most hea zd lthy men.
See Acces hzt sRx’s prod zp uct information pages for deta cyu ils about dos yqc ages, dire uo ctions, side eff hv ects, pre gxo cautions, freq gyr uently ask tvn ed ques xd tions, links to manu ls facturer web viv sites and patie ilo nt/presc ik ribing infor ys mation.
You can also acc nt ess a Via lks gra, Ci hfz alis, Lev jj itra compa tfs rison chart that sum fw marizes medi te cation info fh rmation for the thr uv ee ED d lpe rugs in one cent oso ral loc gwi ation.
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Da se inzi ge,d asi mob ige n Text feh lt,si nddi eLi nksa mEn de,b eid en en man si chdi e Mun term ach e im Ne tzbe stell enkö nnte...ups...
Freitag, 6. November 2009
Mogelpackung
Gestern wurde mein Vertrauen in die Menschheit wieder mal gründlich erschüttert. Ich bin zum Mittagessen mit einer Freundin in ein typisches Wiener Kaffeehaus gegangen und hab' mir nach kurzem Studium der Speisekarte ein Fiakergulasch ausgesucht. Und jetzt kommts: Meine Freundin hat mir erklärt, dass da gar kein Fiaker drin ist! Sie meint, dass das Fleisch in Wirklichkeit vom Rind ist. Also wirklich, jetzt bin ich aber schon erschüttert! Dass bei diversen Fast-Food-Restaurants Hamburger verkauft werden, die in Wirklichkeit aus Kühen bestehen, dass war mir bewusst, aber dass sogar alteingesessene Kaffeehäuser so auf Kundenfang gehen, ist mir neu. Nach einigem Überlegen und Diskutieren sind uns dann noch mehrere solche Mogelpackungen eingefallen:
- Wiener Schnitzel
- Zigeunerschnitzel
- Hirtenspieß
- Bauernschmaus
- Frankfurter Würstchen
- Jägerspieß
- Berner Würstel
Wie dem auch sei, in Zukunft werde ich die Speisekarte wohl genauer unter die Lupe nehmen müssen...
Samstag, 31. Oktober 2009
Wie lange habe ich noch?
Ich werde langsam alt. Oder vielleicht auch gar nicht so langsam. Woran ich das merke? Da gibt's mehrere Indikatoren:
- Beim Aufstehen in der Früh muss ich mich manchmal zuerst auf den Bauch drehen, um mich dann rückwärts aus dem Bett zu schieben, damit ich beim Aufrichten mit den Armen mithelfen kann (Modell Borkenkäfer, sieht sicher tré sexy aus)
- Ich gebe Sprüche von mir, die mich verdammt an meine Altvorderen erinnern "Das soll Musik sein?" oder "Ich hatte damals auch kein Handy!"
- Meine Kinder fragen mich: "Gab's damals, wie Du ein Kind warst, auch schon Tonfilm?"
- Ich bleibe am Abend lieber gemütlich vor dem Fernseher sitzen, anstatt um die Häuser zu ziehen (ok, wenn man das als Kriterium hernimmt, dann bin ich schon seit locker 15 Jahren alt)
- Ich kann mich noch an Schallplatten erinnern und daran, dass es einmal eine Zeit ohne Internet gegeben hat.
- Ich kann mich manchmal an überhaupt nichts erinnern. Wenn z.B. meine Frau mich bittet, den Müll mit hinauszunehmen, muss sie ihn mir so in den Weg stellen, dass ich drüber fallen würde...ob das allerdings was mit beginnender Alzheimer zu tun hat, weiß ich auch nicht...
- Die Anzahl an grauen/weißen Haaren überwiegt schön langsam die Anzahl an schwarzen (Ich weiß genau: Das wird nie ein Anzeichen dafür, dass meine Frau alt wird.)
- Jetzt kommt aber der neueste Grund (möglicherweise auch der entscheidendste): Unsere Tochter hat einen Freund! EINEN FREUND! Die ist doch grad' erst auf die Welt gekommen, oder? Zumindest kann ich mich genau daran erinnern (Na wer sagt's denn? Geht doch!) Vor einigen Jahren habe ich noch herzlich über Steve Martin in seiner Rolle als "Vater der Braut" gelacht, jetzt bleibt mir das Lachen im Hals stecken...
Dienstag, 27. Oktober 2009
Mein Name ist Alzheimer, Alois Alzheimer...
Es gibt eigentlich relativ oft Momente, bei denen ich über mich selbst lachen muss. Das war schon immer so und irgendwie habe ich das Gefühl, mit zunehmendem Alter treten solche Situationen eher öfter auf. Kann natürlich daran liegen, dass ich immer leichter zu erheitern bin...
Wie dem auch sei, folgendes Hoppala habe ich mir letzte Woche geleistet: Ich spitze schon seit längerer Zeit auf das Nokia N97 und nachdem ich in St.Pölten beim Handy Hartlauer eines in der Auslage gesehen hatte, bin ich ins Geschäft und wollte mir das Gerät kaufe, allerdings nicht die "offene" Variante, sondern die ONE-Ausgabe, weil die mit Vertragsverlängerung um einiges billiger ist. Der Verkäufer erklärte mir aber, dass er leider kein N97 für ONE lagernd habe, es gäbe in ganz Österreich nur drei Stück, eines davon in Stockerau. Nachdem ich in der Nähe von Stockerau wohne, bat ich ihn, dort anzurufen und das Telefon zu reservieren, ich würde es am nächsten Tag abholen.
Tags drauf stehe ich schon um 08:00 vor dem Geschäft, das leider erst um 08:30 öffnet. Macht nichts, gehe ich halt in der Zwischenzeit zum Rötzer gegenüber einen Kaffee trinken. Oder zwei. Sobald das Laden offen hat, gehe ich hinein und will das Handy, welches ja für mich reserviert ist, kaufen. Das Handy ist zwar da, leider war es aber kein N97 für ONE, sondern auch wieder ein offenes, das hätte ich ja schon in St.Pölten kaufen können. Dementsprechend bin ich stinksauer, dass die Kommunikation zwischen den zwei Filialen so schlecht ist. Der Verkäufer versichert mir, dass er dem Anrufer aus St. Pölten am Tag zuvor mitgeteilt hätte, dass er zwar ein N97 lagernd habe aber extra dazugesagt hätte, dass es keine ONE-Ausgabe wäre. Ok, denke ich mir, der Fehler liegt also definitiv beim Kundenberater in St.Pölten...na wenn ich den das nächste Mal sehe...
Heute war ich wieder dort und teilte demselben mit, was ich davon halte, dass er mich da auf eine Expedition schickt, wo doch das gewünschte Gerät in Stockerau auch nicht vorhanden sei. Er sucht Ausflüchte, könne sich das gar nicht vorstellen, in seiner Lagerliste sähe er genau, dass da in Stockerau noch eines vorhanden wäre, es müsse sich um einen Computerfehler handeln, bla bla bla...die sind doch alle gleich, diese Typen. Er versucht, den Verkäufer von Stockerau nochmals ans Rohr zu bekommen, leider vergebens, die haben gerade Mittagspause. Ok, sag ich, er soll's später probieren und herausfinden, wo das Problem liegt und mich dann anrufen.
Auf dem Weg zurück kommt mir dann die Idee, woran es gelegen haben könnte: Ich war in St. Pölten beim Hartlauer, bin aber in Stockerau zum Niedermeyer gegangen...naja...warum heißen die aber auch so verdammt ähnlich...?
P.S.: Das N97 habe ich jetzt übrigens in Stockerau beim Hartlauer bekommen...eigentlich eh ganz einfach...
Wie dem auch sei, folgendes Hoppala habe ich mir letzte Woche geleistet: Ich spitze schon seit längerer Zeit auf das Nokia N97 und nachdem ich in St.Pölten beim Handy Hartlauer eines in der Auslage gesehen hatte, bin ich ins Geschäft und wollte mir das Gerät kaufe, allerdings nicht die "offene" Variante, sondern die ONE-Ausgabe, weil die mit Vertragsverlängerung um einiges billiger ist. Der Verkäufer erklärte mir aber, dass er leider kein N97 für ONE lagernd habe, es gäbe in ganz Österreich nur drei Stück, eines davon in Stockerau. Nachdem ich in der Nähe von Stockerau wohne, bat ich ihn, dort anzurufen und das Telefon zu reservieren, ich würde es am nächsten Tag abholen.
Tags drauf stehe ich schon um 08:00 vor dem Geschäft, das leider erst um 08:30 öffnet. Macht nichts, gehe ich halt in der Zwischenzeit zum Rötzer gegenüber einen Kaffee trinken. Oder zwei. Sobald das Laden offen hat, gehe ich hinein und will das Handy, welches ja für mich reserviert ist, kaufen. Das Handy ist zwar da, leider war es aber kein N97 für ONE, sondern auch wieder ein offenes, das hätte ich ja schon in St.Pölten kaufen können. Dementsprechend bin ich stinksauer, dass die Kommunikation zwischen den zwei Filialen so schlecht ist. Der Verkäufer versichert mir, dass er dem Anrufer aus St. Pölten am Tag zuvor mitgeteilt hätte, dass er zwar ein N97 lagernd habe aber extra dazugesagt hätte, dass es keine ONE-Ausgabe wäre. Ok, denke ich mir, der Fehler liegt also definitiv beim Kundenberater in St.Pölten...na wenn ich den das nächste Mal sehe...
Heute war ich wieder dort und teilte demselben mit, was ich davon halte, dass er mich da auf eine Expedition schickt, wo doch das gewünschte Gerät in Stockerau auch nicht vorhanden sei. Er sucht Ausflüchte, könne sich das gar nicht vorstellen, in seiner Lagerliste sähe er genau, dass da in Stockerau noch eines vorhanden wäre, es müsse sich um einen Computerfehler handeln, bla bla bla...die sind doch alle gleich, diese Typen. Er versucht, den Verkäufer von Stockerau nochmals ans Rohr zu bekommen, leider vergebens, die haben gerade Mittagspause. Ok, sag ich, er soll's später probieren und herausfinden, wo das Problem liegt und mich dann anrufen.
Auf dem Weg zurück kommt mir dann die Idee, woran es gelegen haben könnte: Ich war in St. Pölten beim Hartlauer, bin aber in Stockerau zum Niedermeyer gegangen...naja...warum heißen die aber auch so verdammt ähnlich...?
P.S.: Das N97 habe ich jetzt übrigens in Stockerau beim Hartlauer bekommen...eigentlich eh ganz einfach...
Montag, 26. Oktober 2009
I'm walking...
Nachdem meine Frau gemeint hat, ich sollte mich eventuell ein wenig mehr bewegen (als ob der Weg vom Bett zum Frühstückstisch, vom Frühstückstisch zum Bad, vom Bad zum Schlafzimmer, vom Schlafzimmer in die Garage, von der Garage zum Kunden (na ja, ok, da fahre ich) und dann wieder retour nicht genug wäre), habe ich mich heute wieder mal aufgerafft und bin mit meinem Hund auf den Michelberg gewandert. Ein lieber Freund aus Hamburg meint zwar, das wäre kein richtiger Berg, aber der kann das ohnehin nicht beurteilen, die da oben im hohen Norden wären froh, wenn sie wenigstens soviel hätten.
Am Fuße des Michelbergs liegt das stille Örtchen Haselbach (sollte ich das eventuell anders formulieren?) und dort ist mir schon mehrmals was aufgefallen: Vor (und manchmal auch hinter) parkenden Autos stehen Wasserflaschen. Heute hab' ich sogar zwei Autos gesehen und mich würde echt interessieren, welche Bewandtnis es damit hat.
Ist das:
Am Fuße des Michelbergs liegt das stille Örtchen Haselbach (sollte ich das eventuell anders formulieren?) und dort ist mir schon mehrmals was aufgefallen: Vor (und manchmal auch hinter) parkenden Autos stehen Wasserflaschen. Heute hab' ich sogar zwei Autos gesehen und mich würde echt interessieren, welche Bewandtnis es damit hat.
Ist das:
- A) Keltischer Fruchtbarkeitszauber
- B) Selbstgemachte Parkplatzfreihaltehütchen
- C) Konzentration der kosmischen Energien zur Leistungssteigerung des Fahrzeuges
- D) Abwehr von Nagetieren
P.S.: Der Publikumsjoker ist schon weg...
Freitag, 23. Oktober 2009
bitte warten...hold the line please...bitte warten...
Wozu gibt's eigentlich Terminvereinbarungen? Ich hatte heute einen Termin um 10:00, um die Reifen bei meinem Auto umstecken zu lassen. Dauert angeblich nicht länger als 15 Minuten. Ich war zwar schon zehn Minuten früher da, hat aber auch nichts genutzt...jetzt ist es 11:20 und ich warte immer noch. Hab' ich vielleicht beim letzten Mal meine Rechnung nicht gezahlt oder mich sonst irgendwie unbeliebt gemacht, wofür ich jetzt bestraft werde? Update (11:22): Man hat mir gerade gesagt, dass ich der nächste bin. Wow!
Man kennt das ja von Zahnärzten zur Genüge: Man macht einen Termin aus und dann kommt eine dicke Backe hinein, die vorgezogen werden muss. Und außerdem kann es bei einem einfachen Zahnarzttermin immer wieder zu Überraschungen kommen. Man hat z.B. eigentlich nur einen Kontrolltermin und leider findet der Mann in Weiß drei Zähne, die unbedingt sofort behandelt werden müssen...das sehe ich alles ein. Was aber kann in einer Autowerkstätte ein Notfall sein? Oder eine unerwartete Verzögerung? Verrostete Schrauben? Update (11:28): Hab eben wieder meinen Schlüssel bekommen...Auto ist fertig...super, noch vor dem ersten Schnee...
Man kennt das ja von Zahnärzten zur Genüge: Man macht einen Termin aus und dann kommt eine dicke Backe hinein, die vorgezogen werden muss. Und außerdem kann es bei einem einfachen Zahnarzttermin immer wieder zu Überraschungen kommen. Man hat z.B. eigentlich nur einen Kontrolltermin und leider findet der Mann in Weiß drei Zähne, die unbedingt sofort behandelt werden müssen...das sehe ich alles ein. Was aber kann in einer Autowerkstätte ein Notfall sein? Oder eine unerwartete Verzögerung? Verrostete Schrauben? Update (11:28): Hab eben wieder meinen Schlüssel bekommen...Auto ist fertig...super, noch vor dem ersten Schnee...
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